in Chos Malal

Vom Pazifik fahren wir durch wunderschöne Auen, Wälder und Flussläufe Richtung Norden. Wir erreichen abends die Mapuche-Hauptstadt Temuco. Eine quirrlige, hektische und lebhafte Stadt geprägt von der indogenen Indios-Ambiente. Wir erledigen unsere obligaten Arbeiten, und suchen uns am Rand zum Park einen stillen Parkplatz zum schlafen.

IMG_0709IMG_0715IMG_0719IMG_0723Wir reisen weiter, wir wollen zurück nach Argentinien. Die gut ausgebaute Strecke führt in die Anden, über den Pass Pino Hachado auf 1800m. Im Dörfchen Longimay grüsst uns noch der letzte Mapucho……..

IMG_0725…. dann geht’s an die argentinische Grenze. Vor der Lebensmittelkontrolle haben wir Respekt, aber entweder ist e zu kalt, oder zu spät oder nicht interessant, jedenfalls werden wir nicht kontrolliert und fahren durch die letzten Araukarien-Wälder im Nationalpark Richtung Las Lajas an der Ruta 40.

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In Las Lajas endlich wieder einmal ein Camping, mit einer herrlich warmen und sauberen Dusche. Ein feiner Znacht und ein Schnack mit anderen Reisenden rundet den Tag ab.

IMG_0736Weiter geht’s auf der legendären Ruta 40 nordwärts, durch eine karge Gegend, mit den typisch grau-grün-grau gefärbten Felsformationen und zwischendurch grüne oasenhafte Chacras oder Geissenställe….

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in Valdivia

Wir bleiben einige Tage in Bariloche. Zuerst der Brujito, Reserveradhalterung verklemmt, Scheibe gesprungen, Dreck abwaschen….. dazwischen mal eine Reinigung. Gegen Abend suchen wir uns einen Stellplatz und bleiben an der Lancha Cristina, direkt am Nahuel Huapi.

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Nach 3 Tagen, mit Ausflug auf den Cerro Otto und finalem Spaziergängli durch die Strassen fahren wir weiter der Ruta 40 richtung Norden. Ueber Villa Angostura gehts durch Wälder und den siete Lagos entlang bis nach San Martin de los Andes. Ein starker Wind vermiest uns den Abend, wir fahren weiter und finden am Rio in Junin einen Platz am Ufer. Anderntags, bei herrlichem Wetter, gibts einen Rundgang über den Platz san Martin und die hübsche Kirche.   Auf dem Markt kaufen wir hübsche Ledertäschli für unsere Enkel, das Dörfchen ist sauber und noch urtümlich. Trotzdem gehts weiter, wir, vor allem Maieli, wollen den Araukarien nach ….. Wir verlassen die Ruta 40 und fahren ripio hoch in den Nationalpark Lanin. Der Vulkan empfängt uns im tiefen blau/weiss, auf dem Camping Municipal Tromen stellen wir unsere Autos an den plätschernden Bach und geniessen die wilde Landschaft.

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Der längere Spaziergang durch den Araukarienwald hinterläsast Spuren ….. vor allem Dreck und Staub und Asche…. die 3 Wanderer kehren zufrieden aber dreckig zurück. Wir beschliessen kurzfristig einen Abstecher nach Chile, sind wir doch nur 2 km von der Grenze. Ueber den Pass Mamuil Malal fahren wir in chile auf herrlich geteerter Strasse nach Pucon und an den Villarica Lago. Der Vulkan Villarica begrüsst und und der Camping Playa linda schränzt uns….

 

Wir schlafen wie die Götter, und fahren am nächsten Morgen hinter den Vulkan die Wälder hoch und in die Schlucht zuir Therme Geometrica. 15 km Staub kostet uns die Fahrt, es empfangen uns 17 Becken mit Temperaturen zwischen 35 und 42 Grad. wir geniessen einen sauberen und feuchten Nachmittag, eine Pizza muss genügen und gegen Abend fahren wir zurück. Maieli will den Vulkan bei Nacht erleben….

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wir finden in Lican Ray eine Stichstrasse mit genügend Platz zum schlafen, anwohner mit Helfersyndrom müssen wir leider auf später vertrösten, wir sind zufrieden mit der wahl und schlafen ein mit Blick auf Vulkan…… es hat sich nichts gerührt.

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Nächster Halt ist Valdivia, wir fahren bei schönstem Wetter durch die See-Gebiete, alles sehr landwirtschaftlich und gemütlich, wenig Touristen und Verkehr. In Valdivia haben wir zwar Mühe, den Brujito zu parkieren, doch es lohnt sich, ein Sauvignon blanc und Ceviche und Camarones lassen uns zufrieden zurücklehnen.

 

 

wieder in Bariloche

… wir lassen die Hände an den Wänden ( komisch, der Wärter hatte so farbige Hände ) und fahren die km Ripio und danach die herrlich neue Ruta 40 zurück nach Perito Moreno, danach weiter nach los Antiguos, wo das jährliche Kirschenfest stattfindet.

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am Rio azul hinter El Bolson

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in El Bolson steigen wir hoch in den Bosque tallado …..

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zu den Cuevas de las Manos

Hier in Patagonien kommt der Weihnachtsmann mit den Guanacos …..

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aus dem Tagebuch von Maria:

Puerto Deseado
Laute Nacht. Die Jungs der ganzen Umgebung testen ihre ausgebohrten Auspuffanlagen und rötzen in der 30er Zone über die Strassenwächter. Mit kleinen Augen machen wir uns auf den Weg. Vor uns liegen 400km durch eine karge, ausgetrocknete Landschaft. Fast keine Tiere mehr. Vereinzelt Guanakos, ein paar Nandus. Mitten in der unfassbaren Weite, ohne Baum oder Busch, Pferde. Sie stehen, dem starken Wind und der unbarmherzigen Sonne ausgesetzt, ergeben da. Daneben ein totes Tier.
Endlich am Ziel. Wieder unbeschreiblich blaues Meer, grüne Inselstreifen in der Bucht. Excursion gebucht für Dienstag. Pinguine, Seelöwen und unendlich viele Vögel. Freu!
Wir stehen ausserhalb der Ortschaft auf einer Felsterrasse. Draussen, auf der vorgelagerten Insel singen die Pinguine ihr melancholisches Lied. Die Möwen wirbeln umher und kreischen. Welch ein Abendkonzert!

 

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Puerto Deseado, Ria
Ruhige Nacht. Zmörgele mit Blick auf Inseln und viele Vögel. Endlich können wir unsere Gasflaschen auffüllen lassen. Dann zur Lavanderia, zwei Wäschesäcke bringen. Weiter geht’s in ein Internet Café, Büroarbeiten erledigen. Danach vergebliche Suche nach einem offenen Beizli. Am Montag haben alle zu. Zur vereinbarten Zeit sind wir beim Lavadero um den Brujito waschen zu lassen. Undurchschaubares System. Wer, warum wann dran kommt, finden wir nicht heraus. Wir haben ja Zeit, können die Wäsche auch erst um sechs abholen, also warten wir 11/2h und fahren mit einem blitzsauberen Fahrzeug zum Stellplatz zurück. Geschwellte und geräucherter Fisch zum Znacht.
Verbringen die Nacht in der unvergleichlich schönen Umgebung.

Puerto Deseado zum III
Der Wecker brummt um viertel vor sechs. Um acht ist die Exkursion. Gasheizung geht erst beim vierten Anlauf. Aber dann wärmt sie das Bad. Schöön. Nach dem Frühstück eilt es plötzlich. Wir haben uns in der Zeit verschätzt.
Pünktlich steigen wir mit dreizehn anderen Leuten in den Zodiac und es geht hinaus aufs Meer. Erster Halt bei einer Seelöweninsel, auf der viele Tiere leben. Mit brüllen und grunzen schimpfen uns die gewaltigen Männchen aus und verteidigen ihren Harem. Grosser Lärm und grosser Gestank.

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Bei der Weiterfahrt tauchen unvermittelt kleine, weissschwarze Delfine auf und spielen um das Boot herum. Sie sind allerliebst und so schnell, dass ein Foto fast unmöglich ist.

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Weiter geht es zur Pinguininsel. Über den Strand steigen wir hinauf zum Leuchtturm und sehen unterwegs viele Magellan-Pinguine. Die Jungen haben noch ihr kuscheliges Babyfederkleid. Während die Alttiere fischen, bleiben die Jungen zurück und sammeln sich in ganzen Gruppen (Kindergärten).

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Und jetzt kommt ein weiterer Höhepunkt. Die Rock Hopper Pinguine. Mit einer Strubbelfrisur und gelben Federchen seitlich des Kopfes schauen sie aus wie kleine Punks. Ihr Name verrät wie sich fortbewegen. Sie hüpfen von Fels zu Fels und brauchen eine Steilküste um ins Wasser zu springen und wieder heraus.

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Vor der Küste droht Gefahr, da patrouillieren Seelöwen und hoffen auf einen Zmittag. Zum Glück erwischen sie nichts.
Nach einem kleinen Lunch geht es zurück nach Puerto Deseado. Delfine begleiten uns und unterhalten uns mit vielen Sprüngen.
Ein wunderbarer Tag!

… zum Nachdenken ……………………….IMG_0183

Wir verlassen Puerto Deseado nach Norden und fahren über Pico Truncado , ein grässlich hässlicher Ort.

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und Las Heras nach Perito Moreno. Kennen wir doch schon, wir übernachten auf dem Camping, ohne Empfang und kaltes Wasser, und fahren am nächsten Tag wieder südwärts zu den Cuevas de las Manos.

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Nach 127 km Ruta 40 und 47 km Ripio….

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ein herrlich schöner Ort in der Wüste. Wie kommen wohl die Hände an die Wände…………

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