Buenos Aires

…. endlich landen wir nach 15 Std in Buenos Aires. Ein kurzweiliger Flug, zwar kein rechter Film im Programm, aber mit einem Grisham-Krimi und der üppigen Verpflegung verfliegen die Stunden im Nu. Die typisch herrliche Sonne Argentiniens empfängt uns. Der Zöllner hat Erbarmen mit uns und unserem Gepäck und winkt uns durch. Mit dem Taxi gehts zur Fiat-Garage. Hernan, Fernando und unser Brujito erwarten uns bereits. Wir packen unsere Koffer ins Auto und bereits gegen 11 Uhr parken wir im Yachthafen von Olivos. Zeit für ein erstes Chorizo und Morcilla.

Den Nachmittag versuchen wir, all unsere 3 Koffer im Brujito  zu verstauen, doch es gelingt nicht….. zu viel Gepäck. Am Freitag fahren wir mit dem Zug in die Stadt um unsere Auto-Versicherung abzuholen. Wir sind enorm positiv überrascht von der Sauberkeit und der Ordnung in BsAs. Ein kurzer Znacht im Brujito muss genügen, Vino Malbec und ein grosses Empanadas.

Am nächsten Tag treffen wir uns mit meiner alten Arbeitskollegin Alicia. Wir bringen ihr unseren Koffer mit Zuviel-Gepäck. Wir essen in einer typischen Parilla-Spelunke ein paar Mocken Fleisch und wärmen alte Geschichten aus der Coghlan Zeit auf.

Buenos Aires wächst …. wir bewundern die Architektur, die Infrastruktur und Sauberkeit ……

Für den Sonntag wollen wir auf den touristischen Flohmarkt San Telmo. Bei strahlendem Wetter geniessen wir mit tausend anderen Touris die interessanten Stände und das argentinische Handwerk.

Abends zurück in Olivos werden wir spontan von Carlos nach Hause eingeladen. Wir diskutieren zu viert über die noch unklare Situation von Argentinien und stellen aber doch fest, dass es uns und ihnen recht gut geht.

Auch das ist leider Argentinien ……. 

Ende Reise im Paraiso Suizo

Wir folgen der Küste südwärts, durch riesige Felder und kilometerlange Wälder. Hier wird immer noch Kieferharz gesammelt

Im kleinen verlassenen Dörfchen Tavares 

bleiben wir vor dem Hotel-Camping relativ ruhig und ungestört.

Nach weiteren 150 km auf der Lagunenstrasse erreichen wir die Fähre nach Rio Grande. Die Ueberfahrt entwickelt sich zur Geduldsprobe….

Nicht nur für uns …

… wir warten fast 6 Stunden, dann können wir auf die Fähre und ins nahe Rio Grande übersetzen …

Da es nun spät geworden ist, suchen wir einen Schlafplatz im Zentrum und bleiben.

Nun geht es zügig vorwärts, die Grenze Brasilien/Uruguay passieren wir ohne Probleme, und an der Strasse beobachten wir exotische Tiere und Pflanzen und Autos ………..

Wir übernachten direkt am Meerufer in Punto del Diablo. Die Hauptsaison ist vorbei, es ist fast leer, doch wir finden noch ein feines Beizli. Den Brujito parkieren wir idyllisch und geniessen die letzten Momente am Meer……

Der dann so aussieht ……..

und unsere Reise so endet ……..

An der Atlantik-Küste südwärts

Wir müssen unseren wunderschönen Platz in der Bucht aufgeben, erhalten noch animalischen Besuch

und von unseren Nachbarn feine geräucherte Fische zum Znacht…..

Wir wollen weiter ans Surfparadies. Unterwegs an den hübschen Dörfchen vorbei finden wir einen Zuckerrohr-Schnaps und zum Zmittag in der berühmten Austerei die dazu gehörenden Austern und Cebiche und zum Spülen einen argentinischen Torrontes.  Lecker…..

Wir sind immer noch auf der Insel Santa Caterina bei Florianopolis, am Surfstrand von Pantano do Sul finden wir über den Dünen einen guten Standplatz. Das Wetter ist wechselhaft, von starkem Gewitter bis zur heissen Sonne geniessen wir alles. Die Surfer nützen die Wellen in jeder Form…

Wir müssen weiter, verlassen die Insel ….

und geniessen die Fahrt südwärts. Wir vermeiden die grossen Ferienorte, mit einem Abstecher im kleineren Dörfchen wie Garopaba …..

halten wir am Strand bei Laguna.

Hier wird auf spezielle Art gefischt. die Fischer stehen im seichten Wasser, mit Wurfnetzen ausgerüstet, und die Delfine treiben die Fische in die Nähe der Fischer. Im richtigen Moment, schwupp, das Netz fliegt, und der Fisch zappelt drin. Unglaublich, aber so klappt es ……

Wir geniessen das Spektakel direkt vor unserem Brujito, dazu schlemmen wir an unserem Frühstückstisch.