Nach Samaipata

Wir verlassen ungern den schönen Automovilclub, nach einem letzten Bad in der Pileta und einem tadellosen aufgefüllten Brujito.

Wir fahren mitten durch Santa Cruz und kommen noch einmal in den Genuss des lebendigen, quirligen und vollgestopften Mercado. Hier kann man alles kaufen, essen und trinken, die Strassenränder sind voll von Campesinos und Bussen und Tracks, und überall wird Ware angeboten. Die Ausfallstrasse wird schlechter, Löcher und Schwellen und Sand und Kies und dazwischen wieder Teer…. wir fahren in die Berge, von ca. 300m auf 2500m. Dadurch wird es wieder angenehm kühl. Es ist Samstag, vor einem verlängerten Wochenende, es herrscht recht starker Verkehr, doch wir kommen gut vorwärts und erreichen am Nachmittag das Dörfchen Samaipata. Gemäss unseren Infos gibts einen Camping, wir zwängen unseren Brujito durch die engen Gässchen, eine schaurige Dreckstrasse hoch und erreichen einen wunderschön gelegenen und geführten Camping La Vispera.

Hier bleiben wir 2 Tage, geniessen die Ruhe, das Internet und welch Ueberraschung, plötzlich kämpft sich ein weiteres Schweizer Wohnmobil  auf die Wiese. Es sind Werni und Rosemarie, wir haben sie bereits einmal vor einem Jahr in Ushuaya getroffen. Da werden Infos und Ideen ausgetauscht, die Zeit vergeht viel zu schnell und am Montag fahren wir ab und besuchen die Inka-Festung Samaipata.

Hoch auf einem Hügel erstreckt sich die Anlage, mit einem 2 km Spaziergang umrunden wir den heiligen Ort und können uns anhand der Ruinen und Felsnischen ein Leben gar nicht richtig vorstellen. Wir fahren weiter in den Süden, auf der einzigen Nord-Südverbindung Richtung Valle Grande. Auf der Plaza vor der Kirche finden wir einen ruhigen Schlafplatz und bei aufziehenden Gewitter mit Regen beschliessen wir, einen Ruhetag einzuschieben.

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