Kategorie: Sudamericana 2018/19

Ecuador und zurück ….

aus dem Tagebuch von Maria:

20. Januar 2019 Swiss Wassi Camping, Zorrito

Wir teilen uns den schönen Platz mit einem spanischen Ehepaar. Sie ersetzen in schweisstreibender Arbeit die Radlager an ihrem VW Bus. Wir frühstücken unter Palmen. Geniessen den freien Blick übers Meer. Strandspaziergang. Kleine Krebse rennen im Quergang über den Sand und verschwinden in ihren Schutzlöchern. 

Gegen Abend erreichen Pehles den Camping. Sie sind völlig geschafft. Ihr Fahrzeug läuft trotz des nun eingetroffenen Ersatzteils immer schlechter. Aber erst einmal ankommen und verschnaufen. Morgen ist auch noch ein Tag. 

21. Januar 2019 Swiss Wassi Camping, Zorrito

Frühstück unter Palmen mit Sylvia und Per. Gleich danach macht sich Per erneut an die Fehlersuche am Fahrzeugmotor UND hat Glück. Die ganze Misere wurde von einem verstopften Filter verursacht. Riesengrosse Erleichterung bei den beiden. Jetzt läuft das Sensibelchen wieder, die Reise kann weitergehen und wir drücken die Daumen dass das so bleibt. 

Strandspaziergang zum nächsten Dörflein. Mit dem Mototaxi zurück. Zu viert geniessen wir am Abend Fischfilets im Restaurant Luz de Mar. Zum Glück bringt uns ein Taxi nach Hause. Es regnet.

22. Januar 2019 Swiss Wassi Camping, Zorrito

Heiss, Heiss. Im Schatten sitzen. Aufs Meer schauen. Die Flut steigt nach dem Vollmond besonders hoch und gegen Abend überschwemmen grosse Wellen einen Teil des Stellplatzes. Ein aufgeschütteter Sanddamm soll ein weiteres Ueberschwemmen verhindern.

Wir sind eingeladen, und trinken mit Sylvia und Per zum Abschied ein Glas Wein unter Palmen. Danke ihr Lieben.

Morgen fahren wir weiter.

23. Januar 2019 Swiss Wassi, Peru – Nueva Union, Ecuador

Wir bezahlen unseren Aufenthalt, verabschieden uns von Sylvia und Per und  auch von den anderen Reisenden. Es geht flott voran. Die Grenzformalitäten brauchen ca. eine Stunde und dann sind wir in Ecuador.

Keine Kontrolle im Fahrzeug. Von der kargen Wüste Perus ins üppige Grün Ecuadors. Bananen und Kakaoplantagen soweit das Auge reicht. Und alle paar Kilometer eine Polizeikontrolle. Fünf sind es allein bis Santa Rosa. Ein Polizist will uns 300 USD für unsere defekte Windschutzscheibe abknöpfen. Klar, sie ist defekt. Seit Ushuaia leben wir damit. Aber in Südamerika erhalten wir keinen Ersatz und die Sprünge beeinträchtigen das Sichtfeld nicht. Nach längerer Diskussion gibt sich der Hüter des Gesetzes mit 20 Dollar zufrieden und wir können weiter fahren. 

Übernachten in einem winzigen Dorf neben der Panamericana. Wir sind die Attraktion für die Kinder. Sie belagern den Brujito und bringen uns sogar kleine Geschenke.

24. Januar 2019 Nueva Union – Hotel Baja Montanita

Nächstes Ziel ist der riesige Busbahnhof in Guayaquil. Da wir unsere Pläne geändert haben, den Brujito in Peru stehen lassen, müssen wir die Fahrt von Tumbes, Peru nach Quito in Ecuador organisieren. So wie es aussieht, werden wir am 8. Februar in sechs Stunden von Tumbes nach Guayaquil und von dort mit dem Nachtbus in neun Stunden nach Quito fahren. 

Im Supermaxi gibt es nebst 40 verschiedenen Mozzarella-Sorten  wieder einmal feinen Käse zu kaufen, und Anchoas, und Ravioli. Miamm.

Weiter geht es an die Küste. Stellplätze für Camper sind rar. Kleine, einfache Dörfer. Ayangue, Valdivia, Manglaralto, vergebliche Suche. Der Camping in Montanita, Hippie- und Surferhochburg, ist auch nichts für uns. Am Ende des Dorfes entdecken wir eine schöne Hotelanlage direkt am Pazifik. Wir fahren die steile Stichstrasse hinunter. Ob wir hier bleiben dürfen? Wir dürfen!

25. Januar 2019 Montanita, Hotel Baja Montanita

Wir dürfen heute noch hier bleiben und die schöne Anlage geniessen. Abkühlung in der Pileta, Liegestuhl im Schatten, Pazifikblick mit Cocktail in der Hand, Ceviche mixto am Mittag und am Abend eine feine Pizza. 

Eus gahts mega guet.

26. Januar 2019 Montanita – Puerto Lopez

An der Küstenstrasse, schöne Ausblicke. Himmel und Meer, blau in blau.

In Puerto Lopez, Camping Café Madame wegen Wassermangel geschlossen. Stellplatz am Meer. Fischerboote liegen am Strand. Ruhiges Wasser. 

Heiss. Vielschwitz.

27. Januar 2019 Puerto Lopez

Heisse Nacht. Hundegebell, Autolärm. Morgens um vier, After Hour Party neben dem Brujito. 

Puerto Lopez

Wir fahren ins Dorf, die Fischer kehren vom nächtlichen Fischfang zurück. Kiste um Kiste werden Fische von Booten in einen Laster verladen. Fregattvögel umkreisen sie in einem Wirbel, schnappen sich im Flug Fische aus dem Fang. Pelikane warten im Wasser auf ihren Anteil. In kleinen Booten und an Ständen werden Fische zum Kauf angeboten. Herrliches Schauspiel. 

Am Strand wird ein grosses Netz eingeholt. Viel Arbeit, aber nur wenig Ertrag.

28. Januar 2019 Puerto Lopez – Puerto Cayo, Jardin Suizo

Weiter geht es. Die Vegetation verändert sich. Dichtes Buschwerk, durchsetzt mit Kakteen, zieht sich über die Hügel. In Puerto Cayo finden wir bei Samuel Härri in seinem Camping, inmitten von Büschen und Bäumen, einen schönen Stellplatz . Sämi wie er sich nennt, hat ein bewegtes Leben hinter sich  und weiss interessant zu erzählen. Uns ist es sehr wohl hier.

Jardin Suizo

29. Januar 2019 Camping Jardin Suizo, Puerto Cayo

Sämi erklärt uns die Besonderheiten der Büsche und Bäume die er auf seinem Grundstück in den letzten zehn Jahren gepflanzt hat. Kapok, Maracuja, Akazien, Fächerpalmen, Agaven, Aloe Vera und der Morindabaum, dem sagenhafte Heilkräfte zugeordnet werden.

Am Abend fahren wir mit einem Mototaxi ins Dorf, essen einen feinen Fisch und fahren mit dem Mototaxi wieder nach Hause.

30. Januar 2019 Camping Jardin Suizo, Puerto Cayo

Leider liegt der Jardin Suizo etwas vom Meer entfernt. Wir packen unsere Badetasche, nehmen Stühle und Sonnenschirm und gehen durch das Nachbargrundstück hinunter zum Meer. Ziemlich grosse Wellen rauschen ans Land.

Wir setzen uns ans Ufer und lassen uns von den Wellen überrollen und die Badehosen mit Sand füllen. Zum Znacht Gschwellti, Käse, Sardellen, Rohschinken und Zwiebelsauce. 

31. Januar 2019 Jardin Suizo, Puerto Cayo – Manta

Weiterfahrt der Küste entlang. Kleine Dörfer, Fregattvögel warten auf die Fischer.

In Cabo San Lorenzo viele Schildkrötennester am Strand. Kurz vor Manta fahren wir eine kleine Stichstrasse hinunter. Vier, fünf Beizli, Felsblöcke halten den Ozean in Grenzen. Idyllisch. 

Gegen Abend kommen immer mehr Autos, der Strandabschnitt füllt sich, viele Junge Leute. Und dann der Hammer: Ein Pickup mit Soundanlage auf der Ladebrücke fährt vor und beschallt die ganze Umgebung dermassen, dass am Brujito beinahe die Schrauben abfallen. Um Mitternacht geben wir die Hoffnung auf Ruhe endgültig auf und flüchten zur nächsten Tankstelle.

1. Februar 2019 Manta

Wenig geschlafen. Regen. Wir machen uns auf den Weg zum Fischmarkt in Manta. Am Strand ausgebreitet teils auf Blachen, teils im Sand, liegt der Tagesfang. Wir sind spät, die grossen Fische sind bereits zerteilt und warten auf Käufer. Auf einem Haufen liegen viele Haifischköpfe. In der Fischhalle, dicke Thun- und Schwertfische, ein Merlin.

Fischerei in Manta Ecuador

Im Mega-Maxi Supermarkt füllen wir unsere Vorräte. Hier gibt es fast alles, auch schöne Steaks, Koteletts, Käse.

Dann Montecristi, der Geburtsort des Panamahutes. Ein Hutflechter zeigt uns pro Forma wie die Hüte geflochten werden. UND ich kaufe einen schicken originalen Panamahut. Megafreu.

Panama Hüte aus Montecristi

Eine kurvige Serpentinenstrasse führt uns nach Portoviejo und ca hundertfünfzig Kilometer über die Hügel nach Los Palmeras. Bei Jeny und Gabriel im Camping Veredita Tropical werden wir sehr herzlich empfangen.

2. Februar 2019 Los Palmares – Ventitres de Noviembre

Schade, wir müssen weiterfahren. Aber zuerst feiern wir das Kennenlernen und danach das Abschiednehmen. Wir öffnen unseren Sylvester/Neujahrs Chlöpfmost, es gibt warmen Browniekuchen aus hauseigenem Kakao, dazu Vanilleglace. Jenys Familie besitzt Kakaoplantagen die sie biologisch bewirtschaften und haben eine kleine Fabrik wo sie ihren Kakao verarbeiten. Die Schokolade schmeckt super fein und wir kaufen Kakaopulver als Mitbringsel in die Schweiz. 

Kakao

Viele Kilometer liegen vor uns. Durch kleine Ortschaften, auf den Parillas liegen Würste, ein ganzes Schwein dreht über dem Feuer.

Am Strassenrand, auf dem nackten Asphalt werden Kakaobohnen getrocknet. Barbarische Methode.

Nach Naranjal zweigen wir links ab und folgen einer Erdstrasse, durch Bananen und Kakaoplantagen. In Ventitres de Noviembre stellen wir uns auf dem Hauptplatz. Enten und Gänse spazieren umher.

3. Februar 2019 Ventitres de Noviembre, Ecuador – Zorritos, Peru

Die Hunde sind los in der Nacht. Schwierig für Heinz, der wegen seinen Rückenschmerzen schlecht schlafen kann. 

alles Bananen

Durch die Kakao- und Bananenplantagen zurück zur Hauptstrasse. Wir kommen zügig voran, nur vor Aguas Verdes stockt der Verkehr. Der Strassenbelag wird erneuert. Beispielloses Gedrängel als die Strasse freigegeben wird. Rechts und links wird überholt! 

Die Grenzformalitäten für Heinz und mich sind schnell erledigt. Die Aus- bezw. Einreise vom Brujito gestaltet sich schwieriger. Wir werden hin und her geschickt. Dank der Geduld und Hartnäckigkeit von Heinz klappt es dann doch ohne grosse Umwege.  

Einkaufen in Tumbes.

Ankunft im Camping Swiss Wassi. Vier weitere Reisemobile stehen hier. Eines gehört Brüno de France ;0). Zuletzt gesehen in Cusco.

Apéro unter Palmen.

4. Februar 2019 Camping Swiss Wassi, Zorritos

Die Seele baumeln lassen.

Leichter Regen in der Nacht. Wir geniessen die Ruhe.




An der Karibik von Peru

Aus dem Tagebuch von Maria:

16. Januar 2019 Huanchaco – Pacora, Rancho Santana

Casa Amelia ….. kleiner gehts nimmer
unsere Brasilianer Melina und Thiago
wir passen grad noch rein und raus

Aus welchem Grund auch immer; unsere Wäsche, versprochen auf heute, ist nicht bereit zum Mitnehmen. Also fahren wir zum Auto-Lavadero und mit einem blitzblanken Brujito zurück zur Wäscherei. Die Wäsche ist noch nicht trocken! Déja vue. In Ica war die Wäsche beim auspacken noch ganz feucht. Zum Glück konnte ich sie aufhängen und so trocknen. Heute geht das nicht. Um die Zeit zu überbrücken und keine schlechte Laune aufkommen zu lassen, feiern wir Ferien mit Pisco Sour und Ceviche auf einer Restaurant-Terrasse mit Blick aufs Meer und haben es gigeli Lustig. Endlich ist die Wäsche bereit. Abfahrt nordwärts. Die Durchfahrt durch Chiclayo toppt mit Abfallbergen mitten in der Stadt alles vorher erlebte. 

Tuk-Tuk in Wartestellung ….. wenigstens fürs Fotoalbum schön farbig
endlich auch Sonnenschein
…. weniger schön
geschlossen …. bin trotzdem gwundrig

Üble Strecke von Chiclayo nach Pacora mit vielen Löchern im Asphalt,  die man im Dunkeln kaum sieht.

unterwegs
auch unterwegs, zwischen Müll, aber zufriedene und freundliche Peruaner

Im Rancho Santana treffen wir Sylvia und Per. Seit mehr als drei Wochen sitzen sie hier fest und warten auf ein Autoersatzteil. Bei einer Flasche Wein tauschen wir Reise-Erfahrungen aus. 

der Iveco von Per und der Brujito

17. Januar 2019 Pacora – Las Pirkas

Die Rancho Santana macht auf den ersten Blick einen idyllischen Eindruck, beim genaueren Hinsehen melden sich jedoch Bedenken. Es hat Hunde, Katzen, Hühner und Pferde und es werden Reiterferien angeboten. Aber die Ranch ist sehr einfach, wirkt beinahe ärmlich.

sieht genial aus, aber schäbig und staubig und alles dreckig

Um dem Sand und Staub zu entkommen, fahren wir weiter zur Freizeitanlage Las Pirkas und geniessen einen Tag an der Pileta, besuchen den kleinen Zoo und sitzen am Abend noch mit Pehles zusammen die auch hier eingetroffen sind. 

Parkplatz hinter dem Restaurant
zwitschert für uns

18. Januar 2019 Las Pirkas – Lobitos, Las Cabanas de Neto

Noch ein gemeinsames Frühstück, dann sagen wir Pehles Tschüss und fahren weiter nordwärts. Es hat wenig Verkehr. Die letzten Kilometer nach Lobitos führen über Ripio und so hötterlen wir unserem Stellplatz entgegen.

Lobitos, fast am Strand bei Neto

Die Cabanas de Neto haben auch schon bessere Tage gesehen. Aber wir dürfen in einem freien Zimmer die warme Dusche benutzen. Schööön.

19. Januar 2019 Lobitos – Zorritos, Swiss Wassi Camping

Sandig, kaum Schatten, ein halbleeres Schwimmbassin müffelt vor sich hin. Hier mögen wir auch nicht bleiben.

Erdölstadt Talara
Schifffriedhof

Also geht es weiter. Nächstes Ziel ist Màncora, bekannter Touristenort, Surf-Hotspot usw. Auch nicht unser Ding.

eher staubig und verlottert

Sechzig Kilometer weiter erreichen wir den Swiss Wassi Campingplatz. Inhaber ist ein Suisse Romand.

SwissWassi

Wunderschön gelegen, direkt am Strand, Kokospalmen ergänzen das Bild. Hier wollen wir bleiben. 




Nachtrag

Ich habe noch ein paar Bilder des fruchtbaren Santa-Tales und die Feststellung, dass Maria einen schrecklichen Pfnüsel hatte, im letzten Beitrag nachgeführt…….

Ich nütze den Moment, um festzuhalten, dass wir unsere Sudamericana 2018/19 verkürzen und nun relativ zügig nach Ecuador in die Finca Sommerwind fahren. Wie geplant stellen wir dort unseren Brujito ab und fliegen nun am

9. Februar 2019 von Quito über Panama und Frankfurt in die Schweiz

Seit über einem halben Jahr habe ich Rückenschmerzen. Gründe mögen fehlende Physik, mein Knie, mein Wirbelsäule, kürzeres Bein usw. sein, ich habe bereits letztes Jahr einige Analysen gemacht, aber man resp. die Aerzte haben nichts Konkretes definiert. So aber ist das Reisen für Maria und mich nicht befriedigend und wir freuen uns aufs Zuhause….


Der Küste Peru nach nordwärts ….

Aus dem Tagebuch von Maria:

7. Januar 2019 Lima, Hitchhiker Hostel

Mega Erkältung…. Schneuz ….. Mag gar nicht sightseen……

Einmal Placa Kennedy retour. Im La Mora lassen wir uns zu einem Stück Kuchen verführen. Das reicht. (Also vom Kafi mit Güx schreib ich nichts.)

Lima

Lima, Hitchhiker Hostel

8. Januar 2019 Lima, Hitchhiker Hostel

Mit der Metropolitana, Schnellbuslinie, fahren wir für knappe 2 Fr. auf der eigens für sie gebauten Strecke ins Zentrum. Wie Sardinen in der Büchse, mit viel Körperkontakt, aber como la gente.

Die Placa de Armas enttäuscht ein wenig. Wenig Bäume und Pflanzen, viele Steinplatten. Schön sind die gewaltigen Gebäude die den Platz umgeben, in freundlichem Hellgelb, mit kunstvoll geschnitzten, dunkelbraunen Balkonen. Wir lassen uns durch die Gassen des Mercados Central treiben. Chaotisches Durcheinander. Hunderte Porteros, die die Waren auf Sackkarren durch das dichte Gedränge schieben. Mega.

Nach Sonnenuntergang besuchen wir mit hunderten anderen Leuten die magischen Wasserspiele im Parque de la Reserva. Wunderschöne Springbrunnen, es stiebt, plätschert und spritzt. Sehr zum Spass der Jungen gibt es grosse begehbare Springbrunnen. Daneben sind die Fontänen auf dem Bundesplatz in Bern und auf dem Sechseläutenplatz kleine Pfützen. Das magisches Wasserspiel mit Laser- und Bildprojektionen, begleitet von Musik, begeistern auch uns. 

Wasserspiele

Zum Ausklang und weil Lima ja der Hotspot der peruanischen Fusionsküche ist,  genehmigen wir uns ein feines Nachtessen im Restaurant Mangos, im exklusiven Einkaufszentrum Larcomar, mit Blick auf die beleuchtete Küste. Man gönnt sich ja sonst Nichts.

9. Januar 2019 Lima – Barranca

Die nördlichen Aussenbezirke von Lima sind grauenhaft vermüllt. Bald sind wir aus der Stadt heraus und wieder in der Wüste. Staub und Sand. Vom Pazifik ziehen Nebelschwaden herauf. 

In Barranca stellen wir den Brujito an die Costa Nera. Sonnenuntergang im Meer. 

10. Januar 2019 Barranca – Huaraz, Hotel Real Huascaran

An den Cordilleren stauen sich die Wolken. Die Strasse führt uns wieder hinauf auf 4000m. Leichter Nieselregen der später in richtigen Regen übergeht. Kuhherden werden auf der Strasse getrieben. Viele Lastwagen. In den Ortschaften Mototaxis von allen Seiten. Die Strasse begleitet den Rio Santa durch ein anfangs wildes Tal. Unser Tagesziel ist Huaraz, der Hotspot für Bergsteiger und Trekkingtouristen. Die Ortseinfahrt liegt nach einer Brücke, der Bergfluss ist angefüllt mit Abfall, die Hauptstrasse ist eine Baustelle, am Strassenrand türmen sich Aushub und Bauschutt.

Buenas Noches auf dem Parkplatz vom Hotel Real. Ein paar Alpakas leisten uns Gesellschaft.

11. Januar 2019 Huaraz – Caraz, Camping Guadelupe

Der Himmel ist bewölkt die Berge hinter Wolken verborgen. Wir fahren trocken weiter nach Caraz. Auf dem Camp Guadelupe teilen wir den super schönen Stellplatz, mit drei weiteren Campern. Der Besitzer ist verreist, trotzdem steht alles zu Verfügung. Strom, Wifi, WC, Dusche. Das ist weitaus der schönste Platz den wir bisher in Peru angetroffen haben. 

12. Januar 2019 Caraz, Camping Guadelupe

Ein Tagesausflug zum Pastoruri-Gletscher, auf über 5000m wäre toll. Jedoch ist das Wetter unsicher. Daher fahren wir (d.h. Heinz fährt) die Steilhänge der Cordillera Negra hinauf, über eine abenteuerliche Strasse , mal löchriger Asphalt, mal ausgewaschenes Ripio und gefühlten hundert Haarnadelkurven. Und das alles nur, um die Riesenbromelien zu sehen, die auf viertausend Metern Höhe wachsen. In allen Wachstumsphasen stehen sie da. Bis 8m hoch werden sie. Wirklich eindrückliche Pflanzen.

Bromelien

Und weil es am Abend schön kühl ist, geniessen wir ein Fondue.

13. Januar 2019 Caraz – Nuevo Chimbote, Plaça Central

Ein tiefblauer Himmel begrüsst uns am Morgen. Das richtige Reisewetter um durch den Canyon del Pato zu fahren, eine abenteuerliche Strecke durch eine Schlucht und weiter dem Rio Santa entlang bis an den Pazifik. Viele aus dem Fels gehauene Tunnels, links der Fels, rechts der Blick ins Bodenlose. Wenige Ausweichstellen. Ein Wasserfall stürzt von Stufe zu Stufe. Ich kann mich nicht satt sehen. Heinz muss nur einmal zurücksetzen um Fahrzeuge durchzulassen. Super gefahren!

Santa Tal

Später kleine Dörfer, viel Abfall, freundliche Menschen. In der Ebene, grosse Kulturen. Passionsfrüchte, Pfirsiche, Mais, Baumwolle, Paprika Reisfelder und mehr.

Stellplatz an der Plaça Mayor in Nuevo Chimbote.

14. Januar 2019 Nuevo Chimbote – Huanchaco, Casa Amelia

Einkaufen vor der Weiterfahrt. Im Vea sind die Gestelle voll mit immer den gleichen Artikeln, so siehts nach viel aus. Hunderte Taxis in Chimbote. Nach der Stadt ein richtiger Abfallberg. 

In Huanchaco teilen wir uns den kleinen Hof der Casa Amelia mit zwei anderen Campern. 

Spaziergang an der Promenade. Aufgereiht an der Ufermauer stehen die „Schilfpferdchen“, kleine Boote auf denen zum Fischfang hinaus aufs Meer gefahren wird.


15. Januar 2019 Huanchaco, Casa Amelia

Victor, unser Taxifahrer, holt uns um halb elf ab und bringt uns zur Ausgrabungsstätte Chan Chan, ausserhalb von Huanchaco. Aus der Vor-Inca-Zeit, die Mochica und danach Chimu-Kultur.Mehrere hundert Meter lange Mauern, bis zehn Meter hoch und vier Meter dick, aus luftgetrockneten Lehmziegeln gebaut, umschliessen die Anlage. Eindrücklich sind die Friese und im Palastbereich die Wände mit rhombenförmigen Aussparungen für die Luftzirkulation.  Es gab einen äusseren, allgemeinen Bezirk für das Volk und den inneren Bezirk der dem Herrscher und seiner Familie, (ca 300 Personen) vorbehalten war. Das einfache Volk bekam ihn, verehrt als Halbgott, nie zu Gesicht. Starb der Herrscher, gingen alle seine Frauen, Bediensteten, Tiere usw. mit ihm ins Grab. 

Chan Chan

Also das möchte ich dann doch nicht.

Nachmittag am Strand. Die Jungen stürzen sich in die Wellen. Ausgelassene Stimmung.







Nach Lima

Aus dem Tagebuch von Maria:

22. Dezember 2018 Cusco, Camping Quinta Lala

Heute verbringen wir den Tag mit Schreibarbeit, Schreibarbeit und Büro. Heinz kämpft, nach einem Update, mit der neuen Gliederung der Homepage. Alles ist ein wieder ein bisschen anders. Aber das ist ja auch nichts Neues. Und ich bringe mein Tagebuch auf den aktuellsten Stand.

23. Dezember 2018 Cusco, Camping Quinta Lala

César, Betty und Nikolas laden uns ein mit ihrem Camper ins Valle Sagrado, das heilige Tal, zu fahren.

Erster Stopp in Pisac, berühmt für seinen Markt der einen guten Teil der Ortschaft in Beschlag nimmt. Laut Reiseführer soll es vor lauter Touristen fast kein Durchkommen geben. Wir sind erstaunt nur ganz wenig Leute anzutreffen. Stand an Stand, wieder beinahe dieselben Sachen. In den Gassen treffen wir auf Indigena-Frauen, schön zurecht gemacht, in reich bestickten Kleidern und lustigen Hüten.

Pisac

Alle tragen farbige Mantas (Tragetücher) mit sich und je nachdem schaut ein Kindergesicht daraus hervor, oder sogar ein kleines Zicklein. Für ein paar Soles hoffen sie fotografiert zu werden. Und, MIST! ich habe das Geld im Brujito vergessen. César leiht uns zwar zwei Hundert-Soles-Noten. Aber niemand will/kann sie uns zu Kleingeld wechseln.
Also keine Fotos ;0(.
Wir fahren durch das Tal weiter und hinauf zu den Salzterrassen von Maras. Zum Glück sind die Terrassen noch von der Sonne beschienen, bald wird sie hinter den hohen Bergen verschwinden. Sehr eindrücklich liegen ca. dreitausend Sinterbecken am Berghang. Sie werden durch ein Bächlein mit natürlicher Sole gespiesen und leuchten in verschiedenen Weiss-Schattierungen . Von März bis Oktober wird hier Salz gewonnen. Ein heftiger Wind bläst uns zurück zum Auto.

Salzbecken in Maras


Bei der Inka-Anlage in Moray wird einfach zuviel für den Eintritt verlangt. Wir verzichten.


24. Dezember 2018 Cusco, Camping Quinta Lala

Heilig Abend auf dem Camping. Auf dem Programm steht heute 

1. Brujito waschen. 

2. Einkaufen. 

3. Tisch reservieren für ein feines Nachtessen. 

4. Heilig Abend

Fazit:

Brujito waschen nicht möglich.

Einkaufen schon.

Kein Platz im Cicciolina, wo ich gerne hinmöchte. 

Der Nachmittag vor Heilig Abend, letzte Einkaufsmöglichkeit. Verkehrschaos. Wir bleiben mit dem Brujito beinahe auf einer unsagbar engen und steilen Strasse hängen. 

Käse-Fondue zum Znacht.

Danach setzen wir uns noch eine Weile zu den anderen Reisenden zu einer Heilig Abend Runde.

In Gedanken sind wir bei unseren Familien zuhause.

25. Dezember 2018 Cusco, Camping Quinta LalaIm Ciocciolina

Ausschlafen. Am Nachmittag besuchen wir das Museum für Präkolumbianische Kunst. Schöne Exponate. Eindrücklich gut erhaltene Keramiken, Silber- und Goldgegenstände.

Wir beschliessen unseren Rundgang durch Cusco bei einem Pisco, untermalt von Charango und Sikumusik. Danach versuchen wir im Cicciolina, angesagt bestes Restaurant von Cusco, zwei Plätze zu ergattern. Es hat. Wir geniessen ein feines Essen in spezieller Atmosphäre. Draussen sträzt es wie aus Kübeln.

26. Dezember 2018 Cusco – Yaca, Quinta El Huerto

Cusco + Umgebung

Nach sieben Nächten verlassen wir die Quinta Lala und Cusco in Richtung Nazca. Die Strasse ist gut ausgebaut und bringt uns zuerst von 3300m hinunter auf 2500m, dann hinauf auf über 4000m und wieder hinunter auf 2000m über unzählige Haarnadelkurven. Die Fahrt durch Abancay wird uns in Erinnerung bleiben. Verlotterte Betonstrassen mit kratergrossen Löchern, die halbe Stadt eine Baustelle. Mitten im Verkehrschaos ein verstaubter Markt. Hinter Bretterverschlägen türmt sich der Güsel. 

Wir erreichen unseren Stellplatz in der Quinta El Huerto in Yaca rechtzeitig vor dem Regen. Spaghetti-Znacht.

27. Dezember 2018 Yaca, Quinta El Huerto – Peaje Pampa Galeras

Die Fahrt geht weiter. Lange folgt die Strasse einem Flusslauf, wir erliegen einer optischen Täuschung. Die Strasse führt scheinbar abwärts und der Fluss fliesst bergauf. Auch beim zehnten Mal hinschauen bin ich überrascht.

Wir überwinden wieder zwei hohe Pässe. Auf 3700m übernachten wir bei einer Zahlstelle und haben einen ganzen Platz für uns alleine. Ein schweres Hagelwetter hat vergangene Nacht das Dach der Raststätte beschädigt, die Deckenplatten hängen herunter, alles ist durchnässt. Zum Glück waren wir noch nicht hier. Zum Znacht gibts René-Hörnli mit Böleschweizi und Käse, dazu Chorizo. Auch fein.

28. Dezember 2018 Peaje Pampa Galeras – Nazca, Hotel Maison Suisse

Unendliche Berglandschaften

Ruhige Nacht. Am Morgen passieren zwei Motorradfahrer die Zahlstelle. Wir winken, sie winken zurück und halten für einen kurzen Austausch an. Silvia Giannetti, welche schon zweimal am Dakar Rallye teilgenommen hat, und ihr Begleiter, sind auf einer Social Tour und sammeln Gelder für Cooperativen wie Organic Sur und Fairtrade. Und für über fünftausend Kinder im peruanischen Regenwald, welche mit Schulmaterial und anderen Sachen versorgt werden. Che brava.

Danach nehmen wir die gefühlten tausend Kurven hinunter nach Nazca unter die Räder. 

Nazca, staubige, unsagbar schmutzige Stadt. Durch die berühmten Scharrbilder in der Wüste ist sie bekannt geworden und zehrt nun vom Tourismus. In der Hotelanlage La Maison Suisse möchten wir  zwei Nächte verbringen. Wir buchen beim Hotelbesitzer Franklin für morgen einen Flug über die Nazca-Linien. Zur Einstimmung gibts für mich ein Stugeron als Bettmümpfeli.

29. Dezember 2018 Nazca, Hotel Maison Suisse

Nasca Linien

Um  9 Uhr sind wir bereit um auf den Flughafen zu fahren. Dort angekommen dauert es aber noch beinahe zwei Stunden bis wir zum Flug aufgerufen werden. Zusammen mit drei Leuten aus Korea werden wir in ein kleines Flugzeug verfrachtet. Kopf einziehen, Beine zusammenlegen, irgendwie geht es dann schon. Angeschnallt und mit Kopfhörern versehen werden wir von der hübschen Copilotin instruiert wie wir uns zu verhalten haben. Dann holpert das Flugi über die Piste und hebt ab. Die Scharrbilder in der Wüste vor Nazca sind vor ca. 2000 Jahren entstanden. Eine Theorie besagt, dass es sich um einen riesigen Aussaat- und Erntekalender handelt. Nach Erich von Dänikens Theorie sind es Informationen von Ausserirdischen. Ich lasse das mal so stehen. Jedes Bild wird einmal von rechts und links angeflogen damit alle Passagiere ihre Fotos machen können. Stugeron sei Dank, wird es mir auch nicht schlecht. Es braucht anfänglich  etwas Übung die Zeichnungen zu erkennen, denn die Wüste ist von vielen Linien 

durchzogen. Da es durch die Luft-Turbulenzen im Flugzeug rüttelt, wird auch nicht jedes Foti gut. Zum Schluss überfliegen wir die spiralförmigen Aquädukte, die einst für die Wasserversorgung hier in der Wüste lebensnotwendig waren und immer noch sauberes Wasser führen. Flugtaufe bestanden, aber jetzt bin ich tillt.

30. Dezember 2018 Nazca, La Maison Suisse – Ica, Camping Sol y Dunas

Bevor wir weiterfahren, machen wir einen Abstecher zur Nekropole von Chauchilla, einer grossen Inka Begrabungsstätte. Hier wurden viele Mumien und Grabbeigaben gefunden und ein Rundgang vorbei an verschiedenen Grabstätten eingerichtet. 

Chauchillas

Als letztes schauen wir die Aquaedukte von Cantayoc aus der Nähe an. Rechts- oder linksdrehend in Spiralform, reichen die Öffnungen bis zu 8 Meter unter die Erdoberfläche zu einem unterirdischen Kanalsystem. Hier fliesst sauberes Wasser und hat damals den Bewohnern das Leben in der Wüste ermöglicht.

Wir wollen bei Ica, in der Oase von Huacachina, Sylvester und Neujahr verbringen. Der Ort ist jedoch hoffnungslos überfüllt. Bei Lucio im Camping Sol y Dunas finden wir neben einer hohen Sanddüne einen ruhigen Stellplatz.

31. Dezember 2018 Ica, Camping Sol y Dunas

Wir beschliessen Sylvester hier im Sol y Dunas zu verbringen. Zuerst Wäsche bringen (über 7 kg), dann Einkaufen. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe trifft sich zur Sylvesterfeier im Camping. Es gibt Parilla, einen russischen Salat und von Lucio unzählige Pisco-Shots bis die Flasche leer ist. Mit viel Feuerwerk wird 2019 begrüsst und wir stossen auf ein friedvolles, schönes neues Jahr an.

1. Januar 2019 Ica, Camping Sol y Dunas

Traumhaft ruhige Nächte, heisse, sandige Tage. Wir fahren erst morgen weiter. Happy New Year an alle.

2. Januar 2019 Ica, Camping Sol y Duas – Rancho Grande am Pazifik

Den Sand aus den Kissen schütteln und weiter geht es in Richtung Lima. Erneuter Versuch unsere Gasflaschen zu füllen. Negativ. Der Arbeiter hinter dem Gitterfensterchen schaut sich unsere Flaschen nicht einmal an. „No anda“ oder übersetzt “Kei Luscht“.

Dafür haben wir am zweiten Ort wirklich das Glück, einen engagierten Arbeiter anzutreffen. Er läuft mehrmals mit den Gasflaschen zur Füllstation und zurück bis es klappt. Muchas Graçias! Und wir sind eine Sorge los.

3. Januar 2019 Nuevo Canete, Rancho Grande

So nahe an der Panamericana hört man die ganze Nacht den Lastwagenverkehr. Der Himmel ist bedeckt. Kühler Wind. Wir fahren jedoch erst morgen weiter. Ein Pisco Sour und kolumbianische Empanadas zum Zmittag und ein Spaziergang zum Meer sind Programm. Grosse Überraschung! Wir befinden uns auf einer ca. 100 Meter hohen Sandklippe über dem Pazifik. Von hier aus kann man höchstens hinfliegen.

Das Rancho Grande ist ein Familienbetrieb. Ursprünglich aus Kolumbien, hat sich die Familie in Peru niedergelassen und betreibt das Restaurant und den Camp mit viel Herzblut und Herzlichkeit. Ein argentinisches Ehepaar hat die Küche unter sich und das Essen können wir wärmstens empfehlen.

4. Januar 2019 Campo Grande – Pucusana

Eine herzliche Umarmung zum Abschied und wir fahren weiter auf der Panamericana. Zuerst durch staubtrockene Wüste. Grosse Hühnerzuchtbetriebe stehen in der flimmernden Hitze. Bei San Vicente de Canete ein weites grünes Tal. Tomaten, Maniok, Mais, Zitrusbäume und mehr. Am Pazifik moderne Feriensiedlungen.

Pucusana, hübscher Fischerhafen, in der Bucht unzählige Boote. Wir finden einen Stellplatz auf einer kleinen Terrasse direkt über dem Boqueron del Diablo. Die Brandung vom Pazifik wird durch einen natürlichen Tunnel im Fels gepresst und gischtet in eine kleine Bucht. Meeresrauschen-Serenade.

5. Januar 2019 Pucusana – Barranco, Lima

Vor und nach jeder Ortschaft. Abfallchaos.

Mitten in der Nacht raufen sich mehrere Hunde neben und unter dem Brujito. Ich kriege beinahe ein Herzchriesi. An Schlaf ist nicht mehr zu denken.

Am Morgen werden wir freundlich darauf hingewiesen, dass wir auf dieser Terrasse nicht parkieren dürfen. Die Polizei hat’s nicht gestört, aber offenbar die Anwohner. Wir fahren sowieso weiter.

In Lima angekommen stehen wir im Quartier Barranco, hoch über der Küste mit „Ocean View“.  Herrliche Aussicht, im Aufwind segeln Gleitschirme. Spaziergang zur Seufzerbrücke, obligater Pisco Sour mit Meerblick. Ferienstimmung.

6. Januar 2019 Lima, Barranco – Hitchhiker Hostel, Miraflores

Wir haben im Hitchhiker Hostel ab heute einen Platz reserviert. Daher verschieben wir uns ins Barrio Miraflores.

An der Costa Verde von Magdalena ist das Camp vom Dakar Rallye. Heute findet eine Show-Runde der Fahrer statt. Morgen verschiebt sich der ganze Zirkus nach Pisco und am Dienstag starten sie in die Wüste. Riesiges Gedränge. Motorenlärm und viel Staub. Grosse Begeisterung, vor allem für die 100%igen Peruaner. Wir haben einen guten Platz ergattert und geniessen das Spektakel.

Dakar Rally










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