Chos Malal

Die Schwalben von Choele Choel ……..

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Wir übernachten auf dem Camping Municipal in Choele Choel, direkt am Ufer des Rio Negro. Wie gewöhnlich am Sonntag ein Riesenfest, dann ab Montag nur noch eine Riesenarbeit fürs Aufräumen.

Wir geniesssen unseren Brujito und den Sommer am Ufer, und fahren weiter westwärts bis nach Neuquen.

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Wir verbringen 3 Stunden im Museum Bellas Artes ….. dort hats ein recht gutes Internet, und abends haben wir Mühe, noch einen Platz an der Promenade fürs Kulinarische und anschliessend fürs Uebernachten zu ergattern. Wir schlafen, resp. versuchens, auf dem Parkplatz, erst gegen 6 Uhr morgens wird es ruhig.

Beim Weiterfahren zeigt sich der Himmel in allen Farben, aber ohne Konsequenzen…..

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Und genau so staunen wir über die immens grosse Statue von Cristo in Cutral-Co, einmalig und eindrücklich.

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Unsere Strasse Richtung Anden führt durch Wüstengegenden, mit wenig Vegetation, vielen Büschen und vereinzelten Tieren. Wir erreichen die legendäre Ruta 40, die vom Süden bis in den Norden Argentiniens an den Anden entlang verläuft. Genau in der Mitte liegt Chos Malal, hier bleiben wir 2 Tage.

Sommer

Wir sind mitten im Sommer gelandet, es ist heiss, gegen 35 Grad und ein blauer Himmel und eine glühende Sonne begleitet uns. Wir machen Pause in Neuquen ……..

Wir fahren weiter, mit wenig Verkehr und erreichen Chos Malal.

Bei Daniel und Analia in Médanos Bahia Blanca

Wir finden das Häuschen von Daniel auf Anhieb,  mitten in einem Quartier einer schon etwas älteren und einfachen Anlage. Gleich daneben eine warme Therme, allerdings im Sommer kein Thema. Das Asado, das heisst die Parilla ist vorgewärmt und wir setzten uns im Kreis mit Daniel, Analia gleich Anita  und ihrer Tochter Valentina in den Garten. Dazu umgarnen und umschmecken uns 3 Hunde und glaub 4 Katzen. Alles zugelaufen und die Anita mit grossem Herzen und Liebe zu den Tieren füttert und herbergt alle. wir verbringhen einen gemütlichen Abend, mit schlussendlich engagierter Diskussion über Argentinien, die aktuelle Regierung um Macri und Verschuldung des Landes. Klar, für die Argentinier sind die Schuldigen die Geldgeber. Wir einigen uns nicht, um 23 Uhr gibts noch eine Pizza und um 0100 Uhr fallen wir in den Brujito.

Montag morgen, Feiertag, schlürfen wir noch einen Mate und verabschieden uns von unseren lieben Freunden. Unser Weg führt in den Westen, den Anden zu ……

 

 

Die Murgas von Bahia

Wir fahren nach Bahia Blanca und hoffen, Daniel und Analia anzutreffen. vorerst aber gilt es, unsere Gasflasche zu füllen und die Wäsche in der Stadt abzugeben. Zeitlich klappt alles, nach unseren Pflichten fahren wir ins Zentrum und installieren uns in einem Internetkaffee.

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Nach einem ausgedehnten Pizza-Malbec-Sandwich verschieben wir uns zum Camping. wir kennen ihn noch vom letzten Jahr, Katastrophe hoch 2 aber keine andere Alternative. Gleich bei der Ankunft werden wir vom engagierten Organisator des Murga-Festivals empfangen und aufgeklärt. Murgas sind wie Cliquen, auf der Bassi von Carneval, Tango, Milonga, Chamame und Candomble. Wir setzen uns auf unsere Hocker und lassen uns vom Rhytmus und Gesang und Geschrei einwickeln……..

Von Daniel haben wir schlussendlich eine Meldung erhalten, wir treffen ihn bei ihm in Medanos und fahren also am Sonntag uzu ihm und seiner Familie…….

An der Seepromenade von Argentinien

Am nächsten Tag gehts südwärts weiter. Wir fahren an den äussersten Zipfel von San Clemente del Tuyu, Scheitelpunkt zwischen dem braunen Rio de la Plata und dem blauen Atlantik. Leider finden wir keinen schönen Stellplatz, das Meer liegt hinter den Dünen, und mit unserem Brujito stecken wir schnell im Sand fest. Wir finden den verlassen Camping vom ACA und geniessen die warme Dusche und den Strom.

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Wir folgen der Küste südwärts, nächstes Ziel ist Villa Gesell, vor hundert Jahren unter deutscher Kontrolle und ein beliebtes Seebadeort.  Wir kaufen ein und flanieren an der Seepromenade. Nach wie vor keine Touristen, die Saison beginnt erst Mitte Dezember, dafür erwarten uns die Katzen auf den heissen Dächern …….P1000243 

Kurz vor unserem Ziel das mondäne Ort Carilo, hier grüssen sich Maradona mit Messi, Vilas mit del Potro und Enrique mit Maria.

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Das Meer ist herrlich, doch ein kräftiger Wind aus Süden verjagt uns rasch wieder ins Auto. Wir suchen uns den offenen Camping direkt am Strand ….. leider auch hinter Dünen, aber wenigstens herrlich ruhig, saubere  Installationen. Wir installieren uns und am Abend grillieren wir unser feines Filet mit Chorizo und Vino Tinto.

 

Nach 2 Tagen gehts weiter südwärts, bald kommt das “ Mar del Plata “, das Rimini von Südamerika. Wir besichtigen die Kirche,

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suchen wie schon oft zur falschen Zeit ein Beizli, und parken unseren Brujito im Fischer-Hafen. Wir folgen dem Gestank und treffen die Fischer beim Ausladen und die Seelöwen beim Schäkern.

 

Wir folgen der Küstenpromenade zurück ins Zentrum und finden einen Nachtplatz direkt neben dem Torreon del Monje. Wir können gleich dort essen, und nach einem dürftigen Fischli steigen wir ins Bett. Wir werden allerdings bereits um 24 Uhr geweckt, die Disco hat eröffnet und unterhält uns bis um 04 Uhr morgens. Halb gerädert gönnen wir uns um 8 Uhr einen Cafecito mit Medialunas ( Kaffee mit Gipfeli ) und fahren weiter südwärts über Necocheas und Tres Aroyos bis nach Bahia Blanca.