Ende Reise im Paraiso Suizo

Wir folgen der Küste südwärts, durch riesige Felder und kilometerlange Wälder. Hier wird immer noch Kieferharz gesammelt

Im kleinen verlassenen Dörfchen Tavares 

bleiben wir vor dem Hotel-Camping relativ ruhig und ungestört.

Nach weiteren 150 km auf der Lagunenstrasse erreichen wir die Fähre nach Rio Grande. Die Ueberfahrt entwickelt sich zur Geduldsprobe….

Nicht nur für uns …

… wir warten fast 6 Stunden, dann können wir auf die Fähre und ins nahe Rio Grande übersetzen …

Da es nun spät geworden ist, suchen wir einen Schlafplatz im Zentrum und bleiben.

Nun geht es zügig vorwärts, die Grenze Brasilien/Uruguay passieren wir ohne Probleme, und an der Strasse beobachten wir exotische Tiere und Pflanzen und Autos ………..

Wir übernachten direkt am Meerufer in Punto del Diablo. Die Hauptsaison ist vorbei, es ist fast leer, doch wir finden noch ein feines Beizli. Den Brujito parkieren wir idyllisch und geniessen die letzten Momente am Meer……

Der dann so aussieht ……..

und unsere Reise so endet ……..

An der Atlantik-Küste südwärts

Wir müssen unseren wunderschönen Platz in der Bucht aufgeben, erhalten noch animalischen Besuch

und von unseren Nachbarn feine geräucherte Fische zum Znacht…..

Wir wollen weiter ans Surfparadies. Unterwegs an den hübschen Dörfchen vorbei finden wir einen Zuckerrohr-Schnaps und zum Zmittag in der berühmten Austerei die dazu gehörenden Austern und Cebiche und zum Spülen einen argentinischen Torrontes.  Lecker…..

Wir sind immer noch auf der Insel Santa Caterina bei Florianopolis, am Surfstrand von Pantano do Sul finden wir über den Dünen einen guten Standplatz. Das Wetter ist wechselhaft, von starkem Gewitter bis zur heissen Sonne geniessen wir alles. Die Surfer nützen die Wellen in jeder Form…

Wir müssen weiter, verlassen die Insel ….

und geniessen die Fahrt südwärts. Wir vermeiden die grossen Ferienorte, mit einem Abstecher im kleineren Dörfchen wie Garopaba …..

halten wir am Strand bei Laguna.

Hier wird auf spezielle Art gefischt. die Fischer stehen im seichten Wasser, mit Wurfnetzen ausgerüstet, und die Delfine treiben die Fische in die Nähe der Fischer. Im richtigen Moment, schwupp, das Netz fliegt, und der Fisch zappelt drin. Unglaublich, aber so klappt es ……

Wir geniessen das Spektakel direkt vor unserem Brujito, dazu schlemmen wir an unserem Frühstückstisch.

Quer durch Süd-Brasilien

Noch ein letztes Bad in der Pileta vom Camping …..

Von Iguazu fahren wir gemütlich durch eine bezaubernde Landschaft, auf recht guten Strassen Richtung Atlantik-Küste. Wir sind in der Region Santa Caterina, und bestaunen auf unserer Reise die riesige Landwirtschaft von Südbrasilien. Soja, Maniok und weitere Weizenfelder bestückt mit Palmen und den eigenartigen Araukarien-Bäumen.

Unterwegs geniessen wir noch die letzten Züge des Carnevals in Joacaba . Wir sind beide keine Fasnachtsnudeln, aber die Umzugswagen imponieren und blutte Brasilianerinnen sehen wir auch sonst ….

Wir nähern uns der Gegend mit den deutschen Auswandern, vor allem bekannt die Region um Blumenau mit seinem Oktoberfest. Die Architektur ist geprägt von deutschen Fachwerkbau, die Leute sehen deutschstämmig aus und die Anschriften und Ortsbezeichnungen auch …..

wir finden den Camping Floresta ….

und abends suchen wir nach dem Restaurant Wunderwald auch noch den Frohsinn ( Charly sei Dank ) …. leider abgebrannt, unser Eisbein mit Sauerkraut gibts auch um die Ecke bei Thapioka.

Von hier ist es ein Katzensprung an die Küste, angepeiltes Ziel die wundersame und wunderbare Bucht Retiro dos Padres bei Bombinhas. Der Camping ist zwar sauteuer, warme Dusche für Frauen gibts erst nach Reklamation und  geputzt wird wahrscheinlich erst nächste Saison.

Wir installieren uns trotzdem, bleiben ein paar Tage und geniessen neben Snorkeling, Chilling und nada mas das Leben.

Wir haben nun unseren Menueplan umgestellt. Wir sind vom Kaffee mit Brötli auf Caipirinha mit Riesencrevetten umgestiegen. Wir wollen doch die heimische Kulturen fördern und unterstützen. In diesem Sinn…….

Prosit und “ en Guete …………….“