Belem, das Tor zum Amazonas

Wir erreichen in den frühen Morgenstunden vom Donnerstag endlich Belem. Allerdings nicht im Zentrum, sondern irgendwo im Norden im Gjät …. Die schräge Rampe muss zuerst geschweisst werden.

Wir verabschieden uns von den Camioneuren und fahren Richtung Stadtmitte zu unserem vorgesehenen Stellplatz neben der Kirche. Unwahrscheinlich der Dreck, die Kontraste, die Leute, der Verkehr …

Heute Abend wollen wir gross zum Essen ausgehen, gemäss Reiseführer ins beste Fleischlokal Picanha. Leider ein Riesenfrust, das Fleisch zwar „mal pasada“ , aber leider auch “ mal cocido „,ein zäher Schinken. Dafür war der Wein Klasse.

Wir sind direkt neben der Basilica-Santuàrio de Nossa Senhora de Nazaré. Ich habe noch selten eine so stilvolle, gepflegte und kunstvoll dekorierte Kirche gesehen.

Am Freitag wollen wir früh an den Markt von Belem. Die Hafenanlage wurde neu aufgebaut, sehr touristisch und modern. 

Gleich anschliessend aber der alte originelle und belebte Hafen der Amazonas-Fischer.

In der restaurierten Markthalle sind die Fleischer zu Hause

und im Anschluss daran all die Verkaufsstände, Beizli, Verkäufer, Zigeuner und praktisch keine Touristen.

Alles Produkte, die rund um Belem produziert wurden und hier zu äusserst günstigen Preisen verkauft werden. Es ist zwar nicht sehr sauber, stinkt teilweise gewaltig. Für einen traditionellen Zmittag gehen wir lieber ins moderne umgebaute Flussterminal.

Gegen Abend besuchen wir noch das Goeldi-Museum mit einem riesigen Park und zoologischen Garten. Eindrücklich für uns die exotischen Pflanzen und Bäume.

Morgen fahren wir weiter Richtung San Louis, an die Küste…….

 

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