Aus dem Tagebuch von Maria:
16. Januar 2019 Huanchaco – Pacora, Rancho Santana



Aus welchem Grund auch immer; unsere Wäsche, versprochen auf heute, ist nicht bereit zum Mitnehmen. Also fahren wir zum Auto-Lavadero und mit einem blitzblanken Brujito zurück zur Wäscherei. Die Wäsche ist noch nicht trocken! Déja vue. In Ica war die Wäsche beim auspacken noch ganz feucht. Zum Glück konnte ich sie aufhängen und so trocknen. Heute geht das nicht. Um die Zeit zu überbrücken und keine schlechte Laune aufkommen zu lassen, feiern wir Ferien mit Pisco Sour und Ceviche auf einer Restaurant-Terrasse mit Blick aufs Meer und haben es gigeli Lustig. Endlich ist die Wäsche bereit. Abfahrt nordwärts. Die Durchfahrt durch Chiclayo toppt mit Abfallbergen mitten in der Stadt alles vorher erlebte.




Üble Strecke von Chiclayo nach Pacora mit vielen Löchern im Asphalt, die man im Dunkeln kaum sieht.


Im Rancho Santana treffen wir Sylvia und Per. Seit mehr als drei Wochen sitzen sie hier fest und warten auf ein Autoersatzteil. Bei einer Flasche Wein tauschen wir Reise-Erfahrungen aus.

17. Januar 2019 Pacora – Las Pirkas
Die Rancho Santana macht auf den ersten Blick einen idyllischen Eindruck, beim genaueren Hinsehen melden sich jedoch Bedenken. Es hat Hunde, Katzen, Hühner und Pferde und es werden Reiterferien angeboten. Aber die Ranch ist sehr einfach, wirkt beinahe ärmlich.

Um dem Sand und Staub zu entkommen, fahren wir weiter zur Freizeitanlage Las Pirkas und geniessen einen Tag an der Pileta, besuchen den kleinen Zoo und sitzen am Abend noch mit Pehles zusammen die auch hier eingetroffen sind.


18. Januar 2019 Las Pirkas – Lobitos, Las Cabanas de Neto
Noch ein gemeinsames Frühstück, dann sagen wir Pehles Tschüss und fahren weiter nordwärts. Es hat wenig Verkehr. Die letzten Kilometer nach Lobitos führen über Ripio und so hötterlen wir unserem Stellplatz entgegen.



Die Cabanas de Neto haben auch schon bessere Tage gesehen. Aber wir dürfen in einem freien Zimmer die warme Dusche benutzen. Schööön.
19. Januar 2019 Lobitos – Zorritos, Swiss Wassi Camping
Sandig, kaum Schatten, ein halbleeres Schwimmbassin müffelt vor sich hin. Hier mögen wir auch nicht bleiben.



Also geht es weiter. Nächstes Ziel ist Màncora, bekannter Touristenort, Surf-Hotspot usw. Auch nicht unser Ding.

Sechzig Kilometer weiter erreichen wir den Swiss Wassi Campingplatz. Inhaber ist ein Suisse Romand.
Wunderschön gelegen, direkt am Strand, Kokospalmen ergänzen das Bild. Hier wollen wir bleiben.
